Jahr: 2019

Gemeinsam mit einem Forschungsteam aus 19 europäischen Hochschulen hat ein Informatikteam der FAU einen Open-Source-Baukasten geschaffen, mit dem virtuelle Forschungsumgebungen besser als bisher eingerichtet werden können.

Seit 2017 untersucht das Institut für Psychogerontologie der FAU die besondere Lebenssituation von hochbetagten Menschen in Nürnberg. Inzwischen haben über 200 Frauen und Männer im Alter von 90 bis 100 Jahren an der Studie teilgenommen. Ein umfangreicher Bericht über die ersten Studienergebnisse ist nun online öffentlich verfügbar.

In einem Artikel beschäftigt sich spektrum.de damit, was uns in der Wirtschaftskrisen wirklich Angst macht und zitiert dafür auch eine Metaanalyse von den beiden FAU-Wirtschaftswissenschaftlern Prof. Dr. Karsten Paul und Prof. Dr. Klaus Moser.

Zu Prof. den Hollanders Arbeitsgebieten gehören die Theorie stochastischer Prozesse und ihre Anwendungen in der Physik, der Biologie und der Informatik. Insbesondere beschäftigt er sich unter anderem mit der Theorie großer Abweichungen, Prozessen im zufälligen Medium und metastabilem Verhalten. Aktuell forscht Prof. Dr. den Hollander als Gast am Lehrstuhl für Mathematische Stochastik der FAU.

Mindestens sechs Prozent aller Inhaftierten in Deutschland sind von Heroin oder anderen Opioiden abhängig. Welche Behandlungsform ist für sie langfristig am besten? Und wie wirkt sich die Behandlungsform auf das spätere Leben aus? Mit diesen Fragen befasst sich das Forschungsprojekt „Haft bei Opioidabhängigkeit – eine Evaluationsstudie (HOPE)“ an der FAU.

Mehrere hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren forschen und lehren an der FAU. Da ist nichts so beständig wie der Wandel: Personalwechsel, Zu- und Abgänge, Aufstiege und Karrieresprünge – all dies findet sich in unseren Personalmeldungen.

Das Periodensystem wird 150 Jahre. Das haben wir zum Anlass genommen, unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach ihrem Lieblingselement zu fragen. Heute: Prof. Dr. Hellerbrand über Eisen.

In einem Beitrag vom 12. Dezember hat der BR mit Prof. Dr. Markus Heinrich vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie der FAU über die Verwertung von Altarzneien gesprochen.

Am Geozentrum Nordbayern der FAU sind gleich zwei Humboldt-Stipendiaten auf einmal zu Gast: Zusammen mit Gastgeber Prof. Johannes Barth (PhD) vom Lehrstuhl für Angewandte Geologie forschen Prof. Dr. Rohana Chandrajith und Prof. Dr. Luis Walter Daesslé-Heuser zum weitverbreitetsten Rohstoff der Welt: Grundwasser.

Was verursacht Bauteilabweichungen – und wie wirken sie sich auf die Qualität technischer Produkte aus? Seit 2016 geht die Forschungsgruppe FOR2271 „Prozessorientiertes Toleranzmanagement mit virtuellen Absicherungsmethoden“ an der FAU dieser Frage auf den Grund. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun beschlossen, FOR2271 für weitere drei Jahre mit 1,7 Millionen Euro zu fördern.