Jahr: 2020

Für die nächste Ausgabe unseres FAU-Forschungsmagazins „friedrich“ suchen wir witzige Erlebnisse aus Ihrer Promotionszeit – witzig, absurd, unvergesslich. Schreiben Sie uns einfach über das Formular – wenn es Ihnen lieber ist, gerne auch anonym.

Babys sind in der Lage, schnelle Bewegungen durchzuführen. Dies ist ein Baustein in der Entwicklung des menschlichen Nervensystems. Ein Forschungsteam unter Beteiligung der FAU hat eine Methode entwickelt, mit der sich diese Bewegungen auf der Ebene einzelner Nervenzellen quantitativ auswerten lassen. Diese Methode könnte verwendet werden, um Entwicklungsstörungen in der Steuerung des Bewegungsapparats frühzeitig zu erkennen.

In diesem Jahr zählen sechs FAU-Wissenschaftler zu den meistzitierten Forscherpersönlichkeiten ihres Fachs. Insgesamt führt die „Highly Cited Researchers List“ die knapp 6200 einflussreichsten Forscherinnen und Forscher weltweit in 21 verschiedenen Disziplinen auf.

Das "Clinician Scientists Programm" unterstützt junge Medizinerinnen und Mediziner, die während ihrer Facharztausbildung forschen möchten.

Die FAU Sandbox, ein FAU-eigenes Förderprogramm, hat erfolgreich ihre zweite Runde durchlaufen: Elf Teams mit vielversprechenden Geschäftsideen erhielten eine finanzielle Starthilfe von bis zu 2.000 Euro pro Team. Neben Workshops, bei denen die teilnehmenden Studierenden Grundlagen für erfolgreiches Gründen erwarben, wurde jedes Team von einem eigenen Mentor unterstützt.

Paläontologen der FAU und der Universität Calgary haben einen neuen Beleg für parallele Evolutionen geliefert: Conodonten – frühe Wirbeltiere aus der Zeit des Perm – haben sich in nahezu identischer Weise an neue Lebensräume angepasst, obwohl sie geografisch voneinander getrennt lebten. Die Forschenden konnten das anhand fossiler Zähne nachweisen, die sie an verschiedenen Orten der Erde gefunden hatten.

Zum Gedenken an die NS-Medizinverbrechen in der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt haben Studierende der FAU den Audiowalk „Patientenmord hinter Sandsteinmauern – zwischen Abriss und Erinnerung“ entworfen und umgesetzt. Der Audiowalk folgt den Spuren der NS-Medizinverbrechen quer durch die Erlanger Altstadt.