Jahr: 2021

FAU-Alumna Christine Bruchmann leitet seit 2005 die Fürst Gruppe in Nürnberg: Ein Multi-Dienstleister mit knapp 4.000 Angestellten. Im Alumni-Interview erinnert sie sich an ihre Zeit an der FAU und erzählt, welche Werte ihr als Geschäftsfrau am Herzen liegen.

Ab Oktober soll Dr. Alison Mitchell mit ihrer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP) die Rolle von Pulsaren bei der Entstehung der galaktischen, hochenergetischen kosmischen Strahlung untersuchen. Das Projekt ist auf sechs Jahre ausgelegt und wird mit fast 1,5 Millionen Euro gefördert.

Zur Ausrüstung römischer Soldaten gehörten auch große Schilde. Diese nahmen sie auch mit auf die Flussboote, wenn sie auf der Donau die Grenzen des Reiches bewachten. Prof. Dr. Boris Dreyer, Professur für Alte Geschichte, und sein Team wollen die Schilde beim Bau des zweiten Römerboots, der Danuvina Alacris (DUC), ebenfalls rekonstruieren.

Schlangen haben vom Massenaussterben nach dem Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren profitiert. Den Asteroideneinschlag, der 95 Prozent aller Lebewesen, darunter auch die Dinosaurier, auslöschte, überlebten nur wenige Schlangenarten. Wegen fehlender Feinde und ihrer Fähigkeit, lange ohne Nahrung auszukommen, konnten diese sich aber auf anderen Kontinenten ausbreiten und neue Lebensräume erschließen – eine Vielzahl neuer Arten entstand. Die bei Schlangen beobachteten Muster zeigen: Katastrophen spielen eine größere Rolle in der Evolution als bisher gedacht.

Boote bauen wie die alten Römer - Die FAU hat sich dieser Herausforderung schon längst gestellt. Der Leiter des Bootsbauteams, zeigt nun in Workshops für die Öffentlichkeit, wie man im antiken Rom Boote gebaut hat – experimentelle Geschichte zum Mitmachen. Unsere Autorin Johanna Hojer hat den professionellen und freiwilligen Bootsbauerinnen und Bootsbauern über die Schulter geschaut.

Die „Fridericiana Alexandrina Navis“ (F.A.N.) drohte zu zerbröseln. Das zwölf Meter lange und über zwei Tonnen schwere Römerboot der FAU kämpfte gegen einen kleinen Gegner – den Zaunblättling. Um die F.A.N. wieder seetauglich zu machen, steckte das Team aus Studierenden, Freiwilligen und den professionellen Bootsbauern viele Stunden in die Reparaturarbeiten. 

Die diffuse Symptomatik in der Anfangsphase komplexer Autoimmunerkrankungen erschwert die frühe Diagnostik und damit die möglichst schnelle therapeutische Intervention. Ein Forschungsteam der FAU hat nun gezeigt, dass sich sehr gute therapeutische Effekte durch eine möglichst frühe Behandlung von Autoimmunerkrankungen erzielen lassen, sogar schon vor dem Auftreten der ersten klinischen Symptome.