Wissenschaft

Die Danuvia alacris, das zweite Römerboot der FAU, kehrt nach drei Jahren Fahrt auf der Donau für rund sieben Monate heim in die Werft im Schlungenhof am Altmühlsee und wird dort generalüberholt. Außerdem wurde das neueste Boot der FAU-Flotte zu Wasser gelassen, die Alchmona rediviva, Latein für wiederbelebte Altmühl.

Die Herstellung von Methanol aus Biomasse könnte künftig einfacher und dezentral erfolgen. Forschende der FAU schlagen ein Verfahren vor, mit dem pflanzliche Roh- und Abfallstoffe in einem autarken Prozess unter milden Reaktionsbedingungen verarbeitet werden können.

Dr. Carlos L. Bassani mit dem Projekt „Kinetic Pathways to Control Nanocrystal Shapes“ (kineticSHAPES) und Prof. Dr. Adrian Meier mit dem Projekt „Social Well-Being from Hybrid Interactions in Hybrid Work“ (HYIHY) haben jeweils einen Starting Grant des European Research Councils (ERC) zugesprochen bekommen und werden mit jeweils 1,5 Millionen Euro gefördert.

Wenn man wissen will, was Hänsel und Gretel mit dem Gedächtnis von Zellen zu tun haben, muss man Dr. Victoria Guglielmotti fragen. Die promovierte Chemikerin forscht als Postdoc am Lehrstuhl für Biophysik des Instituts für Physik der Kondensierten Materie. Ende letzten Jahres hat die Forscherin eines der begehrten European Postdoctoral Fellowships erhalten.

Viele nationalen CO2-Steuern sind zu niedrig, um Emissionen wirksam zu senken, und dienen primär symbolischen und fiskalischen Zielen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Energiepolitik-Forschern der FAU, der Universität Potsdam und des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung Potsdam.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam um Funktionsoberärztin PD Dr. Dr. Bettina Hohberger von der Augenklinik des Uniklinikums Erlangen fand im Rahmen der Medikamentenstudie „reCOVer“ heraus: Das Medikament Rovunaptabin (BC007) kann bei bestimmten Long-COVID-Betroffenen die belastende Erschöpfung deutlich lindern und die Lebensqualität verbessern.

Eine Studie eines Forschungsteams des Instituts für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg legt nahe, dass der berühmte Perito Moreno-Gletscher rasant schwindet. Dabei galt der Gletscher bisher als stabil.

Wie lassen sich die internationalen Menschenrechte in einer Zeit verteidigen, in der ihre Relevanz immer offener auch prinzipiell in Frage gestellt wird? Im seinem neuen Buch plädiert Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt, Senior Professor für Menschenrechte an der FAU, gemeinsam mit Prof. Dr. Daniel Bogner (Universität Fribourg) für mehr menschenrechtliches Selbstbewusstsein. Allen Herausforderungen zum Trotz.

Biomedizin-Informatiker/-innen der FAU entwickeln ein Werkzeug, das Röntgenbreischluckaufnahmen automatisch auswertet und anzeigt, ob die Schluckphysiologie krankhaft verändert ist, was lebensbedrohlich sein kann. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 390.000 Euro gefördert.

Daten in der Praxis mithilfe von zufälligen Quantenzuständen ohne unbemerktes Abgreifen zu verschlüsseln und damit die Sicherheit sensibler Informationen zu erhöhen – das ist das Ziel eines neuen Forschungsprojekts am RRZE der FAU. Denn: Geheimhaltung ist entscheidend, um Abhöraktionen zu verhindern und Verhandlungen nicht zu gefährden.