Wissenschaft

Ein internationales Projekt unter Beteiligung der FAU will durch die Kombination und Weiterentwicklung modernster Techniken Papyri rekonstruieren, die dem berühmten Ausbruch des Vesuv 79 n.Chr. zum Opfer fielen. er Europäische Forschungsrat (ERC) finanziert das Vorhaben in den kommenden sechs Jahren mit mehr als elf Millionen Euro.

Die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Forschungsmission QUBE, an der auch Forschende der FAU beteiligt sind, wird erstmals neu entwickelte Quantenkommunikationstechnologien mittels Kleinstsatelliten im All testen. Damit wird der Grundstein gelegt, um auch in Zukunft die abhörsichere, weltweite Übertragung von Daten zu gewährleisten.

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat im Rahmen seines Elitenetzwerks Bayern (ENB) die Finanzierung einer weiteren Phase des Internationalen Doktorandenprogramms „Measuring and Modelling Mountain Glaciers and Ice caps in a Changing Climate“ bewilligt. Das Institut für Geographie der FAU koordiniert das fächer- und standortübergreifende Verbundprojekt.

Gemeinsam mit Partner/-innen hat sich der Lehrstuhl Psychologische Diagnostik, Methodenlehre und Rechtspsychologie an der FAU zum Ziel gesetzt, wirkungsvolle politische Bildungs- und Präventionsstrategien gegen israelbezogenen Antisemitismus und islamistische Radikalisierung an Schulen zu entwickeln.

Wie das technische Potenzial von Kleinsatelliten ausgeschöpft werden kann, untersucht ein Forschungsprojekt an der FAU. Langfristiges Ziel ist der Aufbau einer automatisierten Kleinserienproduktion von Kleinsatelliten in Bayern. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Verbundprojekt mit rund 1,8 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren.

Viele ältere Menschen essen zu wenig oder zu einseitig – mit erheblichen Folgen für ihre Gesundheit. Prof. Dr. Dorothee Volkert vom Institut für Biomedizin des Alterns am Lehrstuhl für Innere Medizin – Geriatrie der FAU erklärt, warum das Thema Mangelernährung im Alter so relevant ist, wie man das Phänomen erkennt und was man dagegen tun kann.

Eingewanderte in Deutschland und acht weiteren Ländern erzielen im Durchschnitt deutlich geringere Einkommen als Einheimische. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie eines internationalen Forschungs-Teams unter Beteiligung der FAU. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nature“ erschienen.

Für viele Leukämie-Patient/-innen ist eine Transplantation von Blutstammzellen aus dem Knochenmark von Spender/-innen der einzige Weg, wieder gesund zu werden. Doch dabei kann es zu Komplikationen kommen: Die Graft-versus-Host-Erkrankung ist eine davon. Forschende der FAU haben nun den Mechanismus hinter dieser oft lebensbedrohlichen Komplikation entschlüsselt.

Prof. Dr. Kilian Schober von der FAU erforscht die Rezeptoren von T-Zellen. Sein Ziel ist es, die Biologie dieser Zellen besser zu verstehen und daraus medizinische Anwendungen zu entwickeln. Für seine Forschungsleistung hat der Nachwuchswissenschaftler eine Heisenberg-Professur verliehen bekommen.

Der Gründungspreis m4 Award geht in diesem Jahr an das Team um Mediziner PD Dr. Dr. Peter Dietrich. Das Team erhält 500.000 Euro für sein Projekt iLivE zur Entwicklung einer RNAi Therapie, mit der Lebermetastasen behandelt werden können.