Wissenschaft

Ein multidisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen an der FAU und dem Universitätsklinikum Erlangen erforscht die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der Frauenkrankheit Endometriose. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention fördert dieses Vorhaben mit drei Millionen Euro.

Ein erneuter Beweis für die Forschungsstärke am Wissenschaftsstandort Erlangen-Nürnberg: Physikerin Prof. Dr. Maria Chekhova und Chemiker Prof. Dr. Sjoerd Harder von der FAU sind mit jeweils einem der begehrten Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats ausgezeichnet worden.

Wie roch die Vergangenheit? Mit dieser Frage haben sich Forschende der FAU im Projekt „Odeuropa“ beschäftigt - gemeinsam mit Wissenschaftler/-innen aus fünf anderen europäischen Ländern. Nun erhält das Konsortium für sein ungewöhnliches Projekt den European Heritage Award.

Die Forschungsstelle Lebensmittelsicherheit und -qualität an der FAU wird für weitere drei Jahre von der Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung unterstützt. Finanziert werden die Leitung einer Nachwuchsgruppe, innovative und praxisnahe Forschungsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Herstellung von bioaktiven Molekülen und Arzneimitteln könnte künftig ohne externe Enzym- oder Metallkatalysatoren auskommen. Chemiker/-innen der FAU haben ein Verfahren entwickelt, bei dem ein in situ gebildeter Organoautokatalysator die chemische Synthese bioaktiver zyklischer Aminverbindungen mit hoher Effizienz unter milden Bedingungen ermöglicht.

Algorithmen der Künstlichen Intelligenz (KI) kommen immer häufiger auch in der medizinischen Diagnostik zum Einsatz. Doch in vielen Bereichen wird ihr Potenzial noch kaum genutzt. Dass es auch anders geht, demonstriert ein Kooperationsprojekt des UKER der FAU und des Gravina Hospitals in Caltagirone (Italien).

Die Toxizität radioaktiver Strahlung war nicht immer bekannt. Welche historische Rolle die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bei der Festlegung von Strahlungsnormen spielte und heute weiterhin spielt, erzählen Prof. Dr. Maria Rentetzi und ihr Team vom Lehrstuhl für Science, Technology and Gender Studies an der FAU in der Ausstellung "Living with Radiation".

Großer Erfolg für die FAU: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gleich zwei neue Sonderforschungsbereiche – einen in der Halbleiterforschung, den zweiten in der Krebsmedizin.

Forschenden der FAU und des Uniklinikums Erlangen ist es gelungen, eine Patientin mit einer besonders schweren Form einer Autoimmunerkrankung nacheinander mit zwei unterschiedlichen Typen von CAR T-Zellen zu behandeln. Die Ergebnisse sind nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht worden.