Wissenschaft

Komplexe Elektrogeräte zu reparieren, ist zeitaufwendig und deshalb meistens nicht rentabel. Forschende der FAU haben ein smartes Mikropartikel entwickelt, mit dem defekte Teile in Elektrogeräten durch Leuchtsignale schneller und einfacher identifiziert werden können. Langfristig ermöglicht das einfachere Reparaturmaßnahmen und trägt zu einer längeren Lebensdauer der Geräte bei.

Mikro-Schwimmer, für den die Gesetze der Fluiddynamik nicht zu gelten scheinen: Eine Konstruktion aus zwei Kugeln, die durch eine Feder miteinander verbunden sind, wird durch vollständig symmetrische Schwingungen angetrieben. Nach dem sogenannten Scallop-Theorem ist das in fluiden Mikrosystemen nicht möglich.

Seit 2015 ein Forscherteam einen Artikel veröffentlichte, der zu beweisen schien, dass Proteine über die gesamte Dauer ihrer Existenz altern, ohne je einen stationären Zustand zu erreichen, galt dies der Wissenschaftswelt als Fakt. FAU-Forscher Igor Goychuk und Thorsten Pöschel haben nun herausgefunden, dass ihre Kollegen Hu et al. sich 2015 geirrt haben.

Dr. Patrick Krauß vom Lehrstuhl für Anglistik und Prof. Dr. Andreas Maier vom Lehrstuhl für Informatik 5 haben zusammen einen Artikel zum Thema menschliches und künstliches Bewusstsein im Spektrum veröffentlicht.

Die FAU gehört zu den Erstunterzeichnern der Initiative Transparente Tierversuche. Darin erklären Forschungseinrichtungen mit lebenswissenschaftlicher Ausrichtung, transparent über Tierversuche zu informieren, den öffentlichen Dialog über tierexperimentelle Forschung aktiv mitzugestalten sowie untereinander Erfahrungen auszutauschen und Aktivitäten bekannt zu machen.

Wie können sich Maschinen und autonome Transporter in einer smarten Fabrik selbstständig untereinander koordinieren? Damit beschäftigt sich das neue Doktorandenkolleg „SeReCo“ der FAU, das ab dem 1. Januar 2022 durch die Deutsch-Französische Hochschule gefördert wird. Im Fokus der Forschung, digitale Inhalte im Internet für Maschinen besser nutzbar zu machen.

Mit über zwei Million Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Forschungsprojekt „AGEnTS – Genetisches Engineering von T-Zellen für die Therapie von Infektionserkrankungen“ an der FAU. Leiter des Projekts, das mit genetisch veränderten Immunzellen medikamentenresistente Krankheitserreger bekämpfen will, ist Dr. Kilian Schober vom Mikrobiologischen Institut am Universitätsklinikum Erlangen.

Ein Forschungsteam vom Department Chemie und Pharmazie an der FAU hat das bislang bestehende Problem gelöst, wie sich durch einen unkomplizierten und kosteneffektiven Prozess Hexaarylbenzolmoleküle herstellen lassen, die sechs verschiedene aromatische Ringe enthalten und eine wichtige Rolle zum Beispiel als funktionale Materialien spielen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ veröffentlicht.

Fußball steht für Sport und Unterhaltung. Und: Fußball ist ein Milliardengeschäft und hat Millionen Fans in der ganzen Welt: Und deshalb auch viel Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Darüber spricht in diesem Talk FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger mit dem Nachhaltigkeitsforscher und Fußballfan Prof. Dr. Matthias Fifka.