Wissenschaft

In einem Deal hat der scheidende US-Präsident Donald Trump die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Marokko gegen die Anerkennung des marokkanischen Herrschaftsanspruchs über die besetzte Westsahara getauscht. Was das für den Westsaharakonflikt bedeutet, erklären Katharina Nicolai vom EZIRE und Erik Vollmann vom Institut für Politische Wissenschaft im Interview.

Wenn ein Organismus entsteht und sich Organe entwickeln, wenn ein Tumor Metastasen bildet oder wenn bei einer Entzündung das Immunsystem aktiv wird: In all diesen Situationen wandern Zellen im Körper – und ihre Funktion wird von umliegendem Gewebe beeinflusst, mit dem sie interagieren. Ein Forschungsteam hat eine neue Methode entwickelt, mit der sich solche Vorgänge in lebenden Organismen analysieren lassen.

Krankmachende Mikroben genauso wie Krebszellen rotten sich zu größeren Strukturen zusammen - und werden erst dann dem Menschen gefährlich. Wissenschaftler der FAU, des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen und des Max-Planck-Instituts für Physik komplexer Systeme in Dresden haben jetzt ein neues mathematisches Modell im renommierten Fachmagazin Physical Review Letters vorgestellt, das diesen Vorgang beschreibt.

Prof. Dr. Karl Mandel und sein Team erhalten in den kommenden eineinhalb Jahren 120.000 Euro um sich mit der Frage zu beschäftigen, wie sich Schmierinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus über Oberflächen vermeiden lassen.

Die Körperzusammensetzung des Menschen unterliegt im Laufe seines Lebens unterschiedlichen Veränderungen. Muskelmasse und Körperwasseranteil nehmen mit der Zeit ab, während das Körperfettgewebe üblicherweise zunimmt. Neben diesen altersbedingten Prozessen lassen sich auch bei bestimmten Erkrankungen gravierende Veränderungen der Körperzusammensetzung beobachten. Dies gilt zum Beispiel für Krebs und Adipositas.

Der Uhrentest ist ein Verfahren, um räumliche Orientierungsstörungen und Demenzen zu diagnostizieren. Am Lehrstuhl für Mustererkennung im Department Informatik der FAU haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler künstliche neuronale Netze mit 2500 solcher Tests „gefüttert“, um ihnen beizubringen, diese selbständig auszuwerten.

Forschende der FAU haben gemeinsam mit spanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern herausgefunden, dass Astrozyten im präfrontalen Kortex (PFC) eine wesentliche Rolle spielen, wenn das Gehirn bei zielgerichteten Verhaltensweisen Vor- und Nachteile einer Entscheidung gegeneinander abwägt. Ihre Forschungsergebnisse haben sie in der Zeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht.