Wissenschaft

FAU-Gastprofessorin Dr. Rachel Warnock über Paläontologie, Studieren und Forschen in Zeiten von Corona.

Das von der Deutschen Forschungsgesellschaft geförderte Graduiertenkolleg „Medizinische Chemie selektiver GPCR-Liganden“ am Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie der FAU von Prof. Dr. Peter Gmeiner ist an einer internationalen Forschungsgruppe beteiligt, das G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) untersucht.

Einen neuen Weg zur Untersuchung astrophysikalischer Schocks hat ein internationales Wissenschaftsteam beschritten. Forscher der FAU und des SLAC National Accelerator Laboratory ahmten in kontrollierten Laborexperimenten mit hochenergetischen Lasern an einer Fusionsforschungsanlage das Innenleben von Schockwellen nach und verglichen die Ergebnisse mit detaillierten Computermodellen.

Nach 182 Tagen hat das Röntgenteleskop eROSITA an Bord der Raumsonde "Spectrum-X-Gamma" seine erste vollständige Durchmusterung des Himmels abgeschlossen. Diese neue Karte des heißen, energiereichen Universums enthält mehr als eine Million Objekte. Forschende der FAU sind stark an diesen Arbeiten beteiligt.

Explosionen von Sternen – sogenannte Supernovae – können Licht in die Erforschung dunkler Materie bringen. Das zeigt die Studie eines deutsch-slowenischen Forschungsteams der FAU und der Universität Nova Gorica.

Um die politische Diskussion zur Weiterentwicklung der Energiewende und zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Zeiten der Corona-Pandemie zu unterstützen, adressiert die Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ der Bundesregierung in einer Stellungnahme zentrale Handlungsfelder der deutschen Energiewende im europäischen Kontext. Die FAU ist mit Prof. Dr. Veronika Grimm, Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie, in der Expertenkommission vertreten.

Menschen, die nicht mehr selbst schreiben können, die Möglichkeit geben, weiter in ihrer Handschrift Tagebuch zu führen oder persönliche Notizen zu erstellen – aber wie? Ein FAU-Forschungsteam hat eine Methode entwickelt, wie Handschriften mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) nachgeahmt werden können. Und dabei gilt: Je leserlicher die Schrift, desto einfacher die Imitation.

Beim Blick in die Nachrichten wird deutlich, dass die Corona-Zeit nicht nur für den Kampf gegen eine tückische Infektionskrankheit steht. Vielmehr entzünden sich am Virus und den Folgen, die es mit sich bringt, heftige gesellschaftliche Diskussionen um ganz grundlegende Rechte des Einzelnen.