Wissenschaft

Zu Hause selbst per Smartphone-App die Herztöne des Fötus aufzeichnen oder sogar ein Ultraschallbild erstellen – ohne Termin beim niedergelassenen Frauenarzt mit lästigen Wartezeiten? Die Grundlagen für ein solches Angebot erforschen die FAU und das Universitätsklinikum Erlangen. Das Bundesministerium für Gesundheit stellt dafür eine Fördersumme von rund 3,2 Millionen Euro bereit.

Die Emerging Talents Initiative unterstützt gezielt exzellente Nachwuchswissenschaftler/-innen der FAU, die innerhalb der Förderlaufzeit von 12 Monaten einen Antrag bei einem externen Fördergeber einreichen möchten.

Wie verändert sich das Lesen im Zeitalter der Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels? Und welche Bedeutung und Funktion wird es zukünftig einnehmen? Diesen Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FAU zusammen mit Forscherinnen und Forschern anderer Institutionen im neugegründeten „Netzwerk Leseforschung“ nach.

Ein Forschungsteam der FAU hat eine Methode entwickelt, mit der die Geschwindigkeit des Elektronentransfers zwischen zwei Materialien zuverlässig gemessen werden kann. Das könnte die Entwicklung neuartiger elektronischer Bauteile mit ultraschnellen Taktraten vorantreiben. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Photonics veröffentlicht.

Das 21. Jahrhundert stellt die Menschheit vor große Herausforderungen und die Wissenschaft hat einen erheblichen Anteil daran, diese zu meistern. Auch die Forscherinnen und Forscher an der FAU tragen dazu bei. Für zwei große gesellschaftliche Aufgaben hat die Universität nun ihre Expertise in zwei Maps gesammelt: die KI-Map uund die Energie-und-Klima-Map.

Ein europäisches Konsortium unter Federführung der FAU will die additive Fertigung, wie 3D-Druck in der Industrie genannt wird, auf die Mikro- und Nanotechnologie anwenden. Die Vorteile: Additive Fertigung bietet schnellere und flexiblere Prozesse und verbraucht gleichzeitig weniger Rohmaterialien und Energie als bisherige Verfahren.

Jedes Jahr kommen Forschende and die FAU oder gehen ins Ausland, deren Aufenthalt durch die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) gefördert wird. Um den „Humboldtianern“ im fränkischen Raum ein Forum der Begegnung und des Austausches zu bieten, wurde im Oktober 2019 die Regionalgruppe Franken der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer e.V. (DGH) an der FAU gegründet.

Grundlegend neue Ansätze gegen multiresistente Keime zu entwickeln, ist das Ziel des neuen Bayerischen Forschungsnetzwerks „Neue Strategien gegen multiresistente Krankheitserreger mittels digitaler Vernetzung – bayresq.net“. Eine Wissenschaftlerin der FAU forscht ebenfalls in einem interdisziplinären Teilprojekt des Netzwerks, das der Freistaat Bayern für fünf Jahre mit insgesamt fast 10 Millionen Euro fördert.

In Verwaltungen von Unternehmen türmen sich Dateien über Dateien. Es ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitunter schwierig, den Überblick zu behalten. Psychologinnen der FAU arbeiten derzeit mit Informatikerinnen und Informatikern der Universität Bamberg an einer automatisierten Lösung: Sie entwickeln ein System, das hilft, irrelevante Daten zu löschen.