Wissenschaft

Die FAU erhält gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft bis zu 939.000 Euro von der Bayerischen Forschungsstiftung für drei Kooperationsprojekte. Wissenschaftsminister Bernd Sibler überreichte den Vertretern der Lehrstühle für Kunststofftechnik, für Hochfrequenztechnik und für Ressourcen- und energieeffiziente Produktionsmaschinen die Förderbescheide.

Der inelastische Kollaps bezeichnet einen Prozess, bei dem Teilchen ohne Einwirkung äußerer Einflüsse in endlicher Zeit unendlich oft zusammenstoßen. Dadurch bilden die Teilchen ein Cluster, befinden sich also in dauerhaftem Kontakt miteinander. Bislang glaubte man, dass dieses Szenario an zwei Voraussetzungen gebunden ist. Forscher der FAU haben nun ein weiteres Szenario nachweisen können.

Das GKV-Bündnis für Gesundheit und das Department für Sportwissenschaft und Sport (DSS) der FAU haben mit KOMBINE ein Projekt zur Umsetzung der Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung entwickelt. Für die Erprobung des Projekts wurden gemeinsam sechs Modellkommunen ausgewählt.

Menschen mit schwerer Demenz sind eine fast „vergessene“ Personengruppe – es gibt kaum Angebote zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Das Forschungsprojekt MAKS-s soll dies ändern. Dafür werden aktuell noch 24 stationäre Pflegeeinrichtungen in Bayern, Thüringen und Baden-Württemberg gesucht, die teilnehmen möchten.

Wie lange überlebt ein Patient mit in die Muskeln eingedrungenen Blasenkrebs? Welche Therapie wirkt am besten? Fundierte Antwort auf diese Fragen könnte in Zukunft ein Test auf hohe oder niedrige Mengen weißer Blutkörperchen im Tumorgewebe solcher Tumoren geben, hat ein interdisziplinäres Forscherteam herausgefunden.

Die optischen und elektronischen Eigenschaften von Aluminiumoxid-Nanopartikeln, die eigentlich elektronisch inert und optisch inaktiv sind, können gesteuert werden. Das haben Forscher des Lehrstuhls für Organische Chemie II der FAU herausgefunden und ein Konzept für das Management dieser zweifach funktionalisierten Nanopartikel entwickelt.

Das Ausschleusen von Antigenen aus Krebszellen folgt einer strengen Regulation. Das haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Erlangen der FAU nachgewiesen. Ein besseres Verständnis dieses Mechanismus könnte dabei helfen, neue Strategien zur Verbesserung der Tumorerkennung zu entwickeln, wie sie in einem Artikel im „Journal of Clinical Investigation“ schreiben.

Die Astronomen und Astrophysiker der FAU sind gefragte Leute bei internationalen Projekten. So auch bei der eROSITA-Mission. Mit dem Weltraum-Teleskop sollen Galaxienhaufen untersucht werden.