Wissenschaft

Wesentliche Probleme im Zusammenhang mit psychischen Beschwerden am Arbeitsplatz sind die spät gestellten Diagnosen und die langen Wartezeiten für eine Behandlung. Außerdem trauen sich die Betroffenen häufig nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Genau an diesem Punkt setzt nun das Verbundprojekt „Frühe Intervention am Arbeitsplatz“ der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen an.

Die FAU kann auf ein erstes erfolgreiches Jahr der Hightech Agenda Bayern zurückblicken: Im jüngst gegründeten Department forschen bereits die ersten Professorinnen und Professoren an Projekten rund um KI in der Medizin. Auch die Leitung des Departments ist inzwischen mit Prof. Dr. Björn Eskofier besetzt. Die ihr zugewiesenen 54 Professuren aus der HTA hat die FAU in einem internen Wettbewerb dort platziert, wo geplante Forschungsvorhaben den besten Beitrag zu den Zielen der Hightech Agenda leisten können.

Ab sofort stellen wir Ihnen regelmäßig neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor, die im Rahmen der HTA und des Zukunftskonzepts #FAU2025 die FAU voranbringen: Wie wollen sie mit ihrer Forschung beitragen? Welche besonderen Stärken bringen sie dafür mit? Die Reihe eröffnet Katharina Breininger – FAU-Professorin seit November 2020.

Forschenden der FAU ist ein neuer Rekord in der Röntgenmikroskopie gelungen: Mit verbesserten Beugungslinsen und exakterer Positionierung der Proben erreichten sie eine räumliche Auflösung im einstelligen Nanometerbereich. Diese neue Dimension der direkten Bildgebung könnte wichtige Impulse für die Erforschung von Nanostrukturen geben und beispielsweise die Entwicklung von Solarzellen und neuartigen magnetischen Datenspeichern vorantreiben.

Viele ältere Menschen leiden unter ihrer sozialen Isolation oder Einsamkeit. Es ist belegt, dass gute soziale Kontakte und Beziehungen entscheidend zu einer besseren Gesundheit, Gesundheitsverhalten und vermehrter Aktivität beitragen. In einem neuen Forschungsprojekt untersuchen Forscherinnen und Forscher der FAU, wie man soziale Teilhabe und damit auch Gesundheit und Wohlbefinden im Alter fördern kann. Das Projekt wird mit über 395.000 Euro gefördert.

Der submarine Terceira-Graben geht auf tektonische und vulkanische Aktivitäten zurück und ähnelt damit kontinentalen Grabensystemen. Dies zeigen Lavaproben vom Meeresboden. Bettina Storch vom GeoZentrum Nordbayern der FAU untersuchte das Alter und die chemische Zusammensetzung der Laven. Die Ergebnisse wurden in der Online-Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

COVID-19 breitet sich nicht nur in den Atemwegen aus, sondern kann auch andere Organe in Mitleidenschaft ziehen. Häufig handelt es sich dabei um den Magen-Darm-Trakt. Ein Team um Prof. Dr. Christoph Becker vom Universitätsklinikums Erlangen hat nun gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin herausgefunden, dass sich die Andockstellen des Coronavirus in besonders hoher Dichte auf der Darmoberfläche befinden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat drei neue Sonderforschungsbereiche beziehungsweise Transregios an der FAU bewilligt. Die Themen: Kooperation der Quanten, Erforschung von Metastasen-Bildung und neuartige Katalysatoren.

Bisher konnten die meisten Menschen ganz gut mit Social Distancing und Homeoffice in Zeiten der Corona-Pandemie umgehen, äußern jedoch auch Kritikpunkte an der Arbeit von zu Hause. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam der FAU. Doch wie wirkt sich der aktuelle Lockdown light auf die gesundheitliche Situation von Erwerbstätigen aus? Um diese Frage in einer Langzeitstudie beantworten zu können, werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine zweite Befragungswelle gesucht.