Wissenschaft

Forschende des Universitätsklinikums Erlangen und des LMU Klinikums München untersuchten die Aerosolverbreitung beim Spielen von Trompete, Querflöte und Klarinette. Den Ergebnissen zufolge könnten die Abstände im Orchester zumindest zur Seite geringer ausfallen, als derzeit empfohlen wird.

Prof. Dr. Christian Bogdan und Prof. Dr. Klaus Überla sind Mitglied in der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut. In der STIKO arbeiten die beiden Erlanger Wissenschaftler mit an einer COVID-19-Impfstrategie für Deutschland. Diese könnte noch in diesem Jahr feststehen.

Babys sind in der Lage, schnelle Bewegungen durchzuführen. Dies ist ein Baustein in der Entwicklung des menschlichen Nervensystems. Ein Forschungsteam unter Beteiligung der FAU hat eine Methode entwickelt, mit der sich diese Bewegungen auf der Ebene einzelner Nervenzellen quantitativ auswerten lassen. Diese Methode könnte verwendet werden, um Entwicklungsstörungen in der Steuerung des Bewegungsapparats frühzeitig zu erkennen.

In diesem Jahr zählen sechs FAU-Wissenschaftler zu den meistzitierten Forscherpersönlichkeiten ihres Fachs. Insgesamt führt die „Highly Cited Researchers List“ die knapp 6200 einflussreichsten Forscherinnen und Forscher weltweit in 21 verschiedenen Disziplinen auf.

Das "Clinician Scientists Programm" unterstützt junge Medizinerinnen und Mediziner, die während ihrer Facharztausbildung forschen möchten.

Paläontologen der FAU und der Universität Calgary haben einen neuen Beleg für parallele Evolutionen geliefert: Conodonten – frühe Wirbeltiere aus der Zeit des Perm – haben sich in nahezu identischer Weise an neue Lebensräume angepasst, obwohl sie geografisch voneinander getrennt lebten. Die Forschenden konnten das anhand fossiler Zähne nachweisen, die sie an verschiedenen Orten der Erde gefunden hatten.

Wie wurde der öffentliche Raum in europäischen Städten in den Jahren von 1450 bis 1700 genutzt? Was passierte in kleinen Straßen und auf großen Plätzen? Diesen Fragen geht ein internationales Forschungsprojekt nach, das mit einer Million Euro gefördert wird. Deutscher Partner ist die FAU, die das frühneuzeitliche Hamburg erforscht und eine App und eine Webseite mit einer interaktiven Stadttour entwickelt hat.

Wie erging es Studierenden mit dem digitalen Semester im Sommer – sowohl was das Lernen selbst als auch die Stimmung betrifft? Diese Fragen hat eine Forschungsgruppe der FAU untersucht. Ihr Ergebnis: Die Studierenden kamen gut zurecht, nahmen durchschnittlich an mehr Lehrveranstaltungen teil als geplant, standen aber zunehmend unter Stress.

Großartiger Erfolg für die FAU: Zum vierten Mal in Folge und zum insgesamt siebten Mal ist eine von ihr vorgeschlagene Forscherpersönlichkeit für eine Humboldt-Professur ausgewählt worden: Prof. Dr. Dr. Andrea Bréard ist von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung für den höchstdotierten internationalen Forschungspreis in Deutschland benannt worden – die Forscherin erhält dafür 3,5 Millionen Euro.

50 Jahre Tatort – der Kultkrimi feiert Jubiläum! Im Interview erklärt, Medienwissenschaftler Dr. Sven Grampp, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medienwissenschaft der FAU, warum die Krimi-Serie auch nach einem halben Jahrhundert noch äußerst erfolgreich ist und was sie mit ‚Das Traumschiff‘ gemeinsam hat.